Am 25.4.2026 war es wieder soweit. Der Deutsche Amateur-Radio Club e.V. lud zum 7. Funktag nach Kassel ein. Bei dieser überregionalen Veranstaltung handelt es sich um eine Messe auf der sich viele Organisationen und Verbände Rund um das Thema Funk präsentieren, gewerbliche Händler mit besondere Messeangeboten locken und ein großer Funkflohmarkt zum Stöbern und Fachsimpeln einlädt. Außerdem bietet ein umfangreiches Vortrags- und Nebenprogramm Möglichkeiten zur persönlichen Weiterbildung.

Auch ein Messplatz ist vor Ort, an dem man seine mitgebrachten oder gekauften Geräte auf „Herz und Nieren“ überprüfen lassen kann. Also auf nach Kassel! Diesem Ruf folgten dieses Jahr die OM Sebastian (DM2HEY), Martin (DL2MR) und Daniel (DJ1HWE) des DARC-Ortverbandes „Kyffhäuser“ X01.
Pünktlich kurz vor dem Einlass um 9 Uhr kamen wir am Messegelände in Kassel an. Obwohl sich schon hunderte Funkamateure vor den Toren versammelt haben ging der Einlass zügig vonstatten. Nicht zuletzt auch deshalb, weil unser OVV Sebastian im Vorfeld Online-Eintrittskarten gekauft hatte. Das erste Ziel war der Messplatz des DARC, der erfahrungsgemäß immer stark frequentiert ist. Wir hatten einen FM-2m-6-Kanal-Selbstbau-Trx mitgebracht (von DL1AMI -sk 2025- übernommen), um dessen Sendeleistung, -bandbreite sowie den Hub ermitteln zu lassen. Am Stand machte sich Stefan (DL2OCB) gleich an die Arbeit und lieferte wichtige Hinweise zur Verbesserung der Signalqualität.
Weiter ging es zu den Flohmarktständen. Die erste Reihe war noch nicht zu Ende angeschaut, da mussten wir bereits das erste Mal zum Auto, um die erworbenen Geräte zu verstauen. Und das, obwohl eigentlich keiner von uns vor hatte etwas „größeres“ zu kauften. Aber so ist das. Wenn die Gelegenheit da ist, muss man zugeschlagen. Um es vorweg zu nehmen: Diese Prozedur widerholte sich im Laufe des Tages tatsächlich noch einige Male.
Nach den Flohmarktständen besuchten wir den sehr interessanten Vortrag von Martin (DK7ZB) zum Thema „Portabelantennen mit 5,6-m- und 2,5-m-Teleskopstrahlern“. Viele Zuhörer folgten den Ausführungen und konnten vor allem aufgrund der reichen Praxisbeispiele etliche Anregungen und Erkenntnisse mitnehmen. Nach dem Vortrag machten wir Mittagspause, wozu etliche Imbissmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich einluden. Unterwegs dorthin begegneten uns bekannte Gesichter aus dem Distrikt X (Thüringen) und es kam zu Gesprächen. Auch das gehört dazu.

Nun wurden die Stände der Händler und Organisationen besucht. Es war inzwischen 14 Uhr und wir mussten uns tatsächlich etwas beeilen, um bis Messeschluss alles abzuarbeiten. Dazu gehörten auch konkrete Kaufwünsche einiger OM aus unserem OV, die natürlich gern erfüllt wurden. Erst nach 16 Uhr verließen wir die Hallen und machten uns auf die Reise Richtung Heimat. Viele neue Eindrücke, Informationen, Kontakte und natürlich auch „Beute“ nahmen wir mit. Der diesjährige Funktag in Kassel war eine gelungene Veranstaltung von und für Funkamateure und ist immer eine Reise wert.
DJ1HWE